Erektionsstörungen – und was Mann dagegen tun kann

Winter-PaarDraußen ist es bitterkalt, drinnen gemütlich und warm. Der Winter ist die schönste Zeit zum Kuscheln – und um dem Liebesleben wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Eine wunderbare Einstimmung dafür ist zum Beispiel ein gemeinsamer Wellnesstag: zu zweit Wärme und Wasser zu genießen, das kann das reinste Aphrodisiakum sein. Ebenso wie der Spaziergang im Schnee – die beste Gelegenheit, um mal wieder Händchen zu halten und an mehr zu denken…

Erektionsstörungen sind kein Schicksal

Eine schöne Vorstellung für viele – Männer mit Erektionsstörungen gehen Situationen wie diesen allerdings meist aus dem Weg. Sie verbinden ihre Sexualität häufig mit Stress und Versagensängsten. Erektionsstörungen sollten aber keinesfalls einfach hingenommen werden. Wer davon betroffen ist, kann von einem Arztbesuch profitieren. Wenn es einem Mann gelingt, seine Hemmungen zu überwinden, kann er mit diesem Schritt einiges für seine Beziehung und eine erfüllte Sexualität tun. Denn in vielen Fällen verursachen weniger psychische als vielmehr organische Funktionsstörungen die nachlassende oder fehlende Erektionsfähigkeit.

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Vielen Betroffenen kann mit sogenannten PDE 5-Hemmern gut geholfen werden. Diese Wirkstoffklasse ist wirksam und gut verträglich. Bei der Therapie haben die Patienten je nach ihren individuellen Wünschen und Bedürfnissen die Wahl zwischen drei unterschiedlichen Therapiekonzepten: Ärzte können ihnen ein länger oder ein kürzer wirksames Medikament verordnen, das jeweils nach Bedarf vor dem Geschlechtsverkehr einzunehmen ist. Daneben gibt es noch die Möglichkeit, jeden Tag eine Tablette des länger wirksamen PDE 5-Hemmers einzunehmen, die jedoch niedriger dosiert ist. Dabei kann Sexualität bei gutem Ansprechen auf die Therapie immer dann stattfinden, wenn beide Partner es wollen und Lust darauf haben. Sie sind nicht mehr an eine bestimmte Wirkdauer gebunden.

Dr. Kornelia Hackl, Fachärztin für Urologie aus München, zur einmal täglichen Therapie: „Von diesem Therapiekonzept können insbesondere die Männer profitieren, die bislang mehr als einmal in der Woche PDE-5-Hemmer einnahmen. Sie können bei gutem Ansprechen auf die Behandlung – sofern eine sexuelle Stimulation erfolgt – unabhängig vom Zeitpunkt und gedanklich entkoppelt von der Tabletteneinnahme eine Erektion bekommen.“

Weitere Informationen zu Erkrankung, Behandlung und Erfahrungsberichte betroffener Männer gibt es unter www.helden-der-liebe.de.
Foto: djd/Lilly

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